Profifußball gegen Hunger

22.03.2009
In allen Bundesliga-Stadien fand der Aufruf zur Aktion gegen den Hunger statt
 
963 Millionen Menschen leiden unter Hunger. Um europaweit auf dieses Problem in der Welt aufmerksam zu machen, fand vom 20. bis 22. März 2009 ein "Europäischer Spieltag gegen den Hunger" statt.

Am 25. Spieltag war die Bundesliga wesentlicher Bestandteil einer umfassenden Initiative des Verbandes der Europäischen Profi-Ligen (EPFL) und der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), um gemeinsam auf ihren Kampf gegen den Hunger in der Welt aufmerksam zu machen. Neben der Bundesliga sind auch die Ligen aus Spanien, Italien, Portugal, Bulgarien, Österreich, Schottland und Wales mit von der Partie. Bei allen Spielen in sämtlichen Stadien waren auf den Videowänden Bilder aus Ägypten zu sehen. In jedem Land unterstützte ein prominenter Fußballer die Aktion. Auf diese Weise werden Millionen von Menschen sensibilisiert und erkennen die Wichtigkeit der Maßnahmen gegen die Hungersnot.

"963 Millionen Menschen hungern auf der Welt. Wir wollen dazu beitragen, dass diese Katastrophe nicht aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwindet", erklärt Tom Bender, Vorstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung. "Erstmals in der Geschichte haben sich alle europäischen Ligen, die ansonsten im Wettbewerb zueinander stehen, für eine derartige Kampagne zusammengeschlossen."

Im Januar machte sich eine Delegation der EPFL unter Führung der Primera División und der Bundesliga im Rahmen der Kooperation mit der FAO auf den Weg nach Kairo, um vor Ort die Hilfsmaßnahmen zu begutachten. Mit dabei die ehemaligen Fußballstars Hansi Müller, Europameister von 1980, und Paolo Rossi, Weltmeister von 1982. Die beiden Ex-Profis ließen es sich dann auch nicht nehmen, mit den Kindern auf dem staubigen Schulhof gemeinsam zu kicken.
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