Neue Ideen für Toleranz und Anerkennung

15.03.2010
Kurt Gaugler, Geschäftsführer der Bundesliga-Stiftung
 
Die Bundesliga-Stiftung hat erstmals den Integrationskongress in Hannover unterstützt. Die Fachtagung, die am 12. und 13. März veranstaltet wurde und zum vierten Mal stattfand, stand unter dem Motto "Für eine Kultur der Anerkennung – Soziale Integration im Fußball."

Der Geschäftsführer der Bundesliga-Stiftung, Kurt Gaugler, begrüßte die rund 150 Teilnehmer und betonte in seiner Rede die hohe Integrationsfunktion des Fußballs. "Sport im Allgemeinen und der Fußball im Besonderen verbinden. Der Fußball hat eine integrative Kraft, die wir nutzen können und sollten, um anderen, sozial schwächer gestellten Menschen zu helfen."

Ziel des Kongresses war es, gemeinschaftlich umsetzbare Ideen für einen Sportverein ohne Diskriminierung und für Toleranz und Anerkennung zu entwickeln. Dafür diskutierten die Teilnehmer in sieben Workshops zu unterschiedlichen Themengebieten, die sich nicht nur mit der Frage der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund beschäftigten, sondern auch mit der Eingliederung von älteren Menschen, Menschen in Armut und Menschen mit geistigen und/oder körperlichen Einschränkungen.

Neben der Entwicklung neuer Lösungsansätze stand der Erfahrungsaustausch und die bessere Vernetzung der Teilnehmer und ihrer Organisationen im Vordergrund der Tagung, die von der Stadt Hannover, der Universität Tel Aviv, der Universität Hannover und dem Internationalen Forum zum Thema Antisemitismus und Intoleranz veranstaltet wurde.

nach oben