Soziale Verantwortung des Profifußballs

Der Profifußball als treibende Kraft
 
Helfen als Herzensangelegenheit

Die Bundesliga erfreut sich eines starken öffentlichen Interesses und einer tiefen Verwurzelung in der Gesellschaft. Sie hat einen Stammplatz im Bewusstsein der Menschen. Daraus erwächst eine soziale Verantwortung, der sich der deutsche Profifußball stellt. Gesellschaftliche Verantwortung noch intensiver wahrzunehmen, war das Hauptmotiv der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH und des Ligaverbandes e.V., im Januar 2009 eine Stiftung ins Leben zu rufen. Mit der Stiftung soll das gesellschaftliche Engagement des Profifußballs weiter gestärkt werden.

Die Bundesliga-Stiftung möchte die Kraft und die Popularität des Fußballs nutzen, um sozial bedeutende Werte zu vermitteln und Veränderungen in der Gesellschaft anzustoßen, die zu mehr Gerechtigkeit, Chancengleichheit, Mitgefühl, Toleranz und Solidarität führen. Sie möchte dazu beitragen, dass ein Teil der Aufmerksamkeit und der wirtschaftlichen Stärke der Bundesliga auf Menschen übergeht, die Hilfe und Unterstützung benötigen. Das visuelle Markenzeichen der Bundesliga-Stiftung verdeutlicht dabei auf einen Blick: Helfen ist für uns eine Herzensangelegenheit.

Aktionen der Clubs ergänzen und unterstützen

Der gesellschaftlichen Verantwortung werden die Clubs des Ligaverbandes seit Jahren mit vielfältigen guten Taten meist auf lokaler und regionaler Ebene gerecht. Ein zentrales Anliegen der Bundesliga-Stiftung ist es, nicht in Konkurrenz zu den vielen sozialen Aktionen der Clubs oder des DFB zu treten, sondern bereits geleistetes soziales Engagement der Clubs durch Initiativen auf nationaler und internationaler Ebene zu ergänzen und zu unterstützen. Im Idealfall soll dadurch der Effekt einzelner Maßnahmen verstärkt werden. Durch die Förderung von gemeinnützigen und sozialen Projekten sollen bestehende Projekte der DFL gebündelt und neue Projekte angestoßen werden.

Die Aktivitäten der Bundesliga-Stiftung sind bundesweit angelegt, können vereinzelt jedoch regional beschränkt oder international erweitert werden. Dabei sieht sich die Bundesliga-Stiftung im Fußball verwurzelt - die geförderten Aktionen und Organisationen aber müssen das nicht sein.
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