Neue Studie: Der Profifußball setzt sich immer stärker für die Gesellschaft ein

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Ein Aktionsspieltag, initiiert von der Bundesliga-Stiftung und unter anderem unterstützt durch die Bundesliga und 2. Bundesliga, warb 2015 für die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. © DFL Deutsche Fußball Liga

Vom freiwilligen gesellschaftlichen Engagement des Profifußballs profitieren immer mehr Menschen. Dies ist das Ergebnis der zweiten Studie zum freiwilligen sozialen Engagement des Profifußballs, die die Bundesliga-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Beratungsunternehmens Nielsen Sports am heutigen Tag veröffentlicht hat. 

Zur Saison 2012/13 veröffentlichte die Bundesliga-Stiftung mit der Studie „Verantwortung leben.“ erstmals einen Gesamtüberblick über das freiwillige gesellschaftliche Engagement des Profifußballs in Deutschland. Diese Studie schuf die Grundlage für eine regelmäßige Evaluation und wurde zur Saison 2015/16 mit nahezu identischer Vorgehensweise wiederholt. Die heute veröffentlichte zweite Studie zeigt Entwicklungen auf, beschreibt den Status quo und gibt einen Ausblick auf die kommenden Jahre.  

1,1 Millionen Menschen wurden in der Saison 2015/2016 durch das gesellschaftliche Engagement des deutschen Profifußballs in 450 Projekten unterstützt, in der Spielzeit 2012/2013 waren es noch 318.

Der Fokus der Aktivitäten lag, mit einem Anteil von 74 Prozent auf der Förderung junger Menschen. 825.000 junge Menschen wurden gefördert, dies entspricht etwa sechs Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland. Der Wert der eingesetzten Mittel stieg ebenfalls um 40 Prozent auf über 28 Millionen Euro pro Jahr an.

 „Dass sich der Profifußball immer stärker für die Gesellschaft einsetzt, ist eine gute Nachricht“, sagt Fritz Pleitgen, Kuratoriumsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung. „Während andere Einrichtungen in unserer Gesellschaft wie Parteien, Gewerkschaften und Kirchen viele Mitglieder verloren haben, erhalten Bundesliga und 2. Bundesliga mehr und mehr Zulauf. Sie bringen Menschen zusammen und wirken wie sozialer Klebstoff.“

18 der 36 Proficlubs haben ihre Maßnahmen inzwischen in einer eigenen Organisationsstruktur gebündelt und verstetigt, drei Clubs mehr als in der Spielzeit 2012/13. „Drei Jahre nach der ersten Studie war es uns wichtig, transparent nachzuhalten, welche Entwicklung das freiwillige gesellschaftliche Engagement des Profifußballs genommen hat“, sagt Stefan Kiefer, Vorstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung. „Dass sich heute rund 70 Prozent der Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga mit mehr Mitarbeitern für die Gesellschaft einsetzen, zeigt, wie ernst der Profifußball das Thema nimmt.“

Vom freiwilligen gesellschaftlichen Engagement des Profifußballs profitieren immer mehr Menschen. Dies ist das Ergebnis der zweiten Studie zum freiwilligen sozialen Engagement des Profifußballs, die die Bundesliga-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Beratungsunternehmens Nielsen Sports am heutigen Tag veröffentlicht hat.

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Unter dem Motto „Mach einen Strich durch Vorurteile!“ machten sich Bundesregierung, Bundesliga-Stiftung und DFB 2015 stark für ein faires und friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft. © DFL Deutsche Fußball Liga