„Willkommen im Fußball“ fördert „Freunde statt Fremde“-Netzwerk in Freiburg

Der Auftakt zum "Freunde statt Fremde"-Training im neuen Willkommensbündnis Freiburg © Achim Keller +

Der Auftakt zum "Freunde statt Fremde"-Training im neuen Willkommensbündnis Freiburg © Achim Keller

Das „Freunde statt Fremde“-Netzwerk um den SC Freiburg baut sein Engagement für Flüchtlinge in Freiburg aus. Das Freiburger Netzwerk veranstaltet seit November 2015 wöchentlich ein Fußballtraining für Flüchtlinge und wird als 19. Willkommensbündnis für zwei Jahre im Rahmen des bundesweiten Integrations-Programms „Willkommen im Fußball“ gefördert. Mit dieser Unterstützung soll das bestehende Fußballangebot ausgebaut und Flüchtlinge bei der Integration in den südbadischen Vereinsfußball unterstützt werden.

„Freunde statt Fremde“ ist das Motto, unter dem der SC Freiburg seit 2009 Aktionen bündelt und Projekte unterstützt, die sich für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen und gegen Diskriminierung wenden. Seit November 2015 gehört das „Freunde statt Fremde“-Fußballtraining dazu. Das wöchentliche Fußballangebot ist ein gemeinsames Projekt von Polizei-Sportverein Freiburg, Stadt Freiburg, Diakonischem Werk Freiburg, Evangelischer Stadtmission Freiburg, eurojournalist.eu und SC Freiburg für Jugendliche und erwachsene Männer (16 bis 30 Jahre) aus den Freiburger Flüchtlingswohnheimen in der Lörracher Straße und in der Wiesentalstraße.

Die „Freunde statt Fremde“-Fußballeinheiten sind mittlerweile fester Bestandteil des Alltags vieler Bewohner des Wohnheims. Das Trainerteam versucht, über den Spaß am Fußball den Teilnehmern spielerisch die deutsche Sprache näherzubringen und ihnen dadurch die Integration in die deutsche Gesellschaft zu erleichtern. Über das Fußballtraining hinaus werden außerdem gemeinsam weitere Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen geplant und durchgeführt.

Hintergrund „Willkommen im Fußball“

„Willkommen im Fußball“ ist ein bundesweites Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, gefördert von der Bundesliga-Stiftung und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz.

Seit August 2015 haben sich bundesweit 20 Willkommensbündnisse gebildet. Die Bündnisse bestehen aus der Kooperation eines Vereins der Bundesliga oder 2. Bundesliga mit lokalen Bildungsträgern, bürgerschaftlichen Initiativen und Amateurvereinen. Eine fachliche sowie finanzielle Unterstützung sorgt dafür, dass die lokalen Bündnisse und Netzwerke auch über die Förderdauer hinaus tragfähig gemacht werden.

Weitere Informationen und ein Video zum „Freunde statt Fremde“-Fußballtraining gibt es auf der Website des SC Freiburg.

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